GELIEBT: EINFACH SO

Geht dir das auch so? Du hörst eine Melodie und schon hat sie sich als Ohrwurm bei dir eingenistet. Laufend ertappst du dich beim Summen.

Mich lässt diesmal ein Liedtext nicht los, vielleicht gerade, weil ich die Melodie wenig eingängig finde. „Ich bin geliebt“ singt Birgit Dörnen, „ganz einfach, weil ich bin, von Gott geliebt und kann nur ‚Danke‘ sagen.“ Von Gott geliebt, ohne Vorbedingung und ohne Gegenleistung: Was für ein fast unglaubliches Geschenk!

DANKBARKEIT ÜBEN

Wenn ich einfach so und unverdient etwas geschenkt bekomme, dann entsteht Dankbarkeit, das Bedürfnis etwas zurück zu geben. Dankbarkeit ist gut für meine eigene Gesundheit, das ist durch Studien belegt. Dankbarkeit kann man üben. Hier sind drei einfache Schritte:

Mach dir klar, wie viel Gutes dir geschenkt wird. Denke am Ende des Tages darüber nach und notiere dir drei kleine Dinge in ein kleines Heft oder auf einem DIN-A-3 Blatt, das sich mit der Zeit füllt und in ein Danke-Poster verwandelt. Der Sonnenschein, der wieder gefundene Ohrring, der Beinah-Unfall – dir fällt bestimmt jeden Tag etwas ein, dass du dir nicht verdient hast.

Sag aktiv Danke. Bedank dich an der Supermarktkasse, wenn dir jemand geholfen hat, oder beim Schöpfer für das gute Essen, das wir im Übermaß zur Verfügung haben. Der Gebetswürfel mit Tischgebeten kann dir dabei helfen. Material und einen Bauplan kannst du anfordern bei gemeindeleiter@baptisten-koeln.de.

Gib etwas zurück, gib ab von deinem Überfluss an Dingen, Geld oder Zeit. Verschenke eine Sache an Leute, die sie dringender brauchen. Spende großzügig für eine gute Sache. Lade jemand auf einen Kaffee ein und erkundige dich ernsthaft, wie es der Person geht.

(K)EIN UNABÄNDERLICHES SCHICKSAL?

Klavierklänge, Lesungen aus einem Bestseller-Roman und ein gelungenes Podiumsgespräch – diese Elemente prägten eine Abendveranstaltung der besonderen Art in der EFG-Köln-Mülheim. Die Gemeinde beteiligte sich am 3.10.2021 zum zweiten Mal mit einer eigenen Veranstaltung an der Aktionswoche „Ein Buch für die Stadt“, die jährlich vom Literaturhaus gemeinsam mit dem „Kölner Stadtanzeiger“ koordiniert wird. Die Veranstaltung der Gemeinde war hybrid: Sowohl im Kirchenraum als auch über Zoom lauschten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen den Inhalten. Im Mittelpunkt des Abends stand der Roman „Brüder“ von Jackie Thomae. Er handelt von zwei Halbbrüdern, die weder sich gegenseitig noch ihren Vater kennen. In ihren Lesungen stellte Bettina Förster die beiden Brüder vor, umrahmt von Tangos, die Irina Funk am Flügel spielte. Im anschließenden Podiumsgespräch wurde deutlich: Familiengeschichten sind ein universelles Thema, das jede und jeden betrifft. „Wie sehr bestimmen Gene, Herkunft und Familie mein Leben? Bin ich dazu verdammt, die Muster meiner Eltern zu wiederholen oder gibt es auch Alternativen?“ Diese Fragen stellte die Moderatorin Katharina Kassühlke zunächst der systemischen Familienberaterin Bettina Griebenow. Danach entspann sich eine engagierte Diskussion mit dem Publikum, in der auch die christliche Perspektive Raum gewann.

GOTTESDIENST VOR ORT UND ONLINE

Wenn du den Gottesdienst vor Ort feiern möchtest, dann komm gern in die Salzstraße!  Um dich und andere zu schützen, gelten dafür diese Hygieneregeln. Die Plätze für dich und die Angehörigen deines Haushaltes kannst du hier reservieren.

Unsere Gottesdienste übertragen wir live ins Netz. Du kannst also ohne Probleme dabei sein, ohne vor Ort sein zu müssen. Der Stream ist schon einige Minuten vor dem Beginn online. Du kannst den Gottesdienst auch noch einige Tage später anschauen. Berücksichtige dann, dass du vorspulen musst, bis es wirklich losgeht.

CHOR

 

Hast du Lust mit anderen unter professioneller Anleitung zu singen? Dann komm zu uns in den Chor!

Wir sind eine Gruppe von ungefähr zehn Sänger*innen, die gemeinsam mit unserem Chorleiter Georg neue und alte christliche Chorliteratur einüben. Du musst dafür kein begnadeter Sänger sein, sondern brauchst einfach nur Spaß an der Musik und an Zeit mit anderen Leuten. Wir freuen uns auf dich!

Wir treffen uns immer mittwochs (20:00, am Wendehammer bei „Rheinsaal“ klingeln), außer es sind Schulferien.